Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

 

Fürstenzug
Erster Zug der WCCD 2015
Fahnenkinder

World Chess Championship for Disabled 2015

Nigel Freeman: Diese Weltmeisterschaft ist eine großartige Bühne um Schach für Menschen mit Behinderung bekannt zu machen

 

Mr. Nigel FreemanNigel Freeman, der Executive Director der FIDE, war einer der FIDE Mitglieder der die Meisterschaft für Menschen mit körperlicher Behinderung in den FIDE Kalender aufgenommen hat. Er war bei der Eröffnungsveranstaltung der 2. Weltmeisterschaft im Schach für Menschen mit Behinderung dabei und begrüßte die Gäste im Namen des Weltschachverbandes FIDE. Nach der Veranstaltung hatten wir die Chance ihm noch ein paar weitere Fragen zu stellen.

KG: Zu allererst, wie denken Sie darüber, dass diese Weltmeisterschaft mittlerweile schon zum zweiten Mal hier organisiert wird?

NF: Es ist alles sehr gut organisiert. Die Hauptaufgabe des Turniers ist Schach für Menschen mit Behinderung zu fördern und dieses sehr spezifische Turnier hilf da natürlich ungemein.

KG:Denken Sie das die Teilnehmer dieses Turnier sehr ernst nehmen oder eher als ein Schachfestival ansehen?

NF: Wenn Turniere dieser Art ins Leben gerufen werden, gibt es natürlich immer Teilnehmer die weniger stark sind und das somit weniger ernst nehmen. Hoffentlich, mit der Etablierung diese Turniers wird die ganze Sache umso ernster genommen und findet auch eine noch größere Teilnehmerresonanz. Das endgültige Ziel ist natürlich, soviel wie mögliche Spieler mit Behinderung als Teilnehmer in FIDE Turnieren zu haben und nicht nur bei diese Weltmeisterschaft.

KG:Ist die Trennung bei Turnieren von Menschen mit Behinderung vom Rest der Schachspieler sinnvoll?

NF: Diese Trennung ist nur vorläufig, weil die FIDE erst in den letzten Jahren so aktiv im Behindertenschach geworden ist, ich bin überzeugt, dass es sinnvoll ist, sich zuerst auf das zu konzentrieren. Wie ich bereits schon erwähnt habe ist es in der langfristigen Planung schon vorgesehen die Menschen mit Behinderung in alle Turniere zu integrieren. Es ist jetzt schon nicht ungewöhnlich, behinderte Spieler bei anderen Wettkämpfen vorzufinden. Diese vollständige Integration braucht aber Zeit und bis dahin haben diese Spieler eine Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln. Diese Frage ließe sich genauso auf Frauenschach beziehen. In der Zukunft sollen diese getrennten Turniere nicht mehr stattfinden aber im Moment sind wir für diese separaten Sparten um die nötige Aufmerksamkeit erregen zu können.

KG: Wie finden Sie die Organisation dieses Turniers?

NF: Dr Jordan ist bekannt für die sehr gute Organisation von Schachevents und er macht dies auf einem sehr hohen, professionellen Level. Ich wünsche Ihm viel Erfolg mit dem Rest des Turniers und für alle zukünftigen Projekte.